Interview mit Marco Richter, Wealthpilot - TME AG - The Transformation Management Experts
TME Experteninterview

Interview mit Marco Richter, Wealthpilot

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Fassen Sie kurz zusammen, welche Idee hinter Ihrem Geschäftsmodell steht.

Wealthpilot macht Beratern die neuen digitalen Möglichkeiten in ihrem Beratungsprozess zugänglich. Unsere webbasierte Lösung trägt dazu bei, dass die Beschäftigung mit den eigenen Finanzen wieder Spaß macht und die Kollaboration zwischen Berater und Kunden gestärkt wird.

Welche expliziten Vorteile / Mehrwerte bieten Sie Ihren Kunden?

Mit wealthpilot kann sich der Berater wieder stärker auf die wertschöpfenden Tätigkeiten, die persönliche Beratung, fokussieren, da wir ihn durch die automatisierte Datengewinnung über Schnittstellen und Analysen über unseren Algorithmus zeitlich entlasten. Die auf das digitale Kundenerlebnis des Endkunden fokussierte IT-Infrastruktur stärkt zudem die Vertrauensstellung des Beraters, motiviert den Endkunden diesem mehr Informationen über sein Gesamtvermögen bereitzustellen und legt damit die Basis für eine substantielle Steigerung des AuM.

Wie wird sich der Bereich Digital Wealth Management in den kommenden 3 – 5 Jahren entwickeln?

Wealth Management bekommt eine zunehmend digitale Komponente. Es wird selbstverständlich sein, digitale Tools dem Kunden bereitzustellen und diesen in den Beratungsprozess zu integrieren, ja auch zu motivieren, aktiv mitzumachen. Ganzheitliche Beratung wird zukünftig dem Postulat wirklich entsprechen und ein Service, der sich auf das Gesamtvermögen des Kunden erstreckt, wird für diesen als solcher wahrnehmbarer. Durch regulatorische Anforderungen sehen wir aktuell einen Trend hin zur Standardisierung, der sich zukünftig wieder umkehrt. Die Beratung wird wieder individueller, da Informationen leichter – da digital verfügbar – intelligent ausgewertet werden können und Angebote individueller unterbreitet werden. Zudem wird die Visualisierung von Informationen dazu führen, dass auf das Informationsbedürfnis des Individuums ausgerichtete Entscheidungsgrundlagen für jedwede Finanzentscheidung intuitiv verständlicher werden.

Welche Bedeutung werden persönliche Beratung bzw. Filialen dabei zukünftig noch haben?

Im gehobenen Privatkundensegment wird die Beratung zukünftig weiter persönlich erbracht. Aber die Rolle des Beraters wird sich verändern, denn es wird mehr der Aspekt des Coachs und Sparringspartner gefragt sein. Zudem ist es wichtig, dem Kunden das Gefühl zu geben, immer in seiner Nähe zu sein, dies schließt die verschiedenen Kommunikationskanäle ebenso ein, wie digitale Komponenten und auch Filialen.

Was sind die größten Herausforderungen für WealthTechs allgemein und speziell für wealthpilot?

Die Herausforderungen von WealthTechs sind sicher sehr unterschiedlich. Wichtig ist aus unserer Sicht, immer vom Kundennutzen her zu kommen und darauf die eigenen Value Proposition abzustimmen. Wir bei wealthpilot sehen die Herausforderung darin, unseren hohen Anspruch an die Datenqualität zu erhalten und stetig auszubauen. Dies sowohl bei den liquiden Anlagen, wo die Ergiebigkeit der Schnittstellen ständig besser wird als auch bei den illiquiden Vermögenswerten, wie Versicherungen, wo wir ebenfalls eine automatisierte Aktualisierung der Vermögensdetails anstreben.

Co-Founder & geschäftsführer Wealthpilot
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